Sperrmüll anmelden: So geht es Schritt für Schritt
Sperrmüll sind Gegenstände aus dem Haushalt, die zu groß für die Restmülltonne sind, etwa Möbel, Matratzen oder Teppiche. Wie sie abgeholt werden, regelt in Deutschland nicht der Bund einheitlich, sondern jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in der eigenen Abfallsatzung. Darum gibt es kein einziges Verfahren, wohl aber ein Muster, das in vielen Kreisen wiederkehrt.
Die vier Schritte
Der erste Schritt ist die Anmeldung. Manche Kreise nehmen sie online entgegen, andere telefonisch, einige noch mit einer Karte, die dem Abfallkalender beiliegt. Der zweite Schritt ist der Termin: Entweder Sie vereinbaren ihn selbst (Abholung auf Abruf), oder der Kreis kündigt feste Termine für Ihre Straße an. Der dritte Schritt ist die Bereitstellung am Straßenrand, meist am Vorabend oder früh am Abholtag. Der vierte Schritt ist die Abholung, für die je nach Kreis nichts, eine Pauschale oder ein Preis nach Menge anfällt.
Worauf Sie achten sollten
- Melden Sie rechtzeitig an. Viele Betriebe nennen einen Vorlauf, den Sie auf der Kreisseite unter Termine finden.
- Prüfen Sie die Mengengrenze, damit nicht ein Teil stehen bleibt.
- Lesen Sie die Liste der ausgeschlossenen Gegenstände. Elektrogeräte, Schadstoffe, Bauschutt oder Autoreifen gehören vielerorts nicht zum Sperrmüll.
- Stellen Sie Gegenstände so bereit, dass sie Fußwege und Straße nicht behindern.
Wo Ihre Regeln stehen
Auf unserer Seite zu Ihrem Kreis finden Sie, sofern wir sie geprüft haben, die Anmeldung mit Link, die Termine, die Kosten und die Regeln zur Bereitstellung, jeweils mit Prüfdatum. Verbindlich ist die verlinkte Seite der Verwaltung. Wenn Sie die Abholung nicht abwarten möchten, lesen Sie den Ratgeber Sperrmüll oder Wertstoffhof.
Wenn etwas nicht passt
Passt der angebotene Termin nicht, fragen Sie bei der Stelle nach, die auf der Kreisseite verlinkt ist. Manche Betriebe verschieben Termine gegen Gebühr, andere nur bei triftigem Grund. Wer unsicher ist, ob ein Gegenstand mitgenommen wird, spart sich oft einen vergeblichen Termin, wenn er vorher anruft und den Gegenstand genau beschreibt, mit Größe und Material. Wichtig ist auch, die Anmeldebestätigung aufzuheben: Sie belegt, was vereinbart war, falls am Abholtag etwas stehen bleibt.